Lombardei:

 

Die Lombardei ist mit ungefähr 9 Millionen Einwohnern die am dichtest besiedelte Region Italiens und mit 23.858 km² die Viertgrößte und erstreckt sich von den Alpen bis zum Po und vom Lago Maggiore bis zum Gardasee. Die zentrale Lage zwischen den Mittelmeerländern und den Alpenländern hat die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung geprägt. Die Lombardei ist die reichste Region Italiens mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen und stellt mehr als 20 % des Bruttoinlandproduktes sowie 30 % der industriellen Produktion.

 

In den vergangenen Jahren zeigte die Lombardei alle Merkmale einer hochentwickelten Gesellschaft, von der Auswanderung aus großen Städten in periphere Zonen, zur Entwicklung der großen Infrastrukturen und der Ausdehnung des Dienstleistungssektors, der die Industrie bereits überholt hat. Die Hauptstadt Mailand mit ihren rund 4 Millionen Einwohnern ist eine der führenden Städte des Landes, insbesondere auf dem Informatik und Telekommunikationssektor. Als Zentrum internationaler Handelswege hat die Lombardei ihre Infrastruktur modernisiert und rationalisiert, beispielsweise auf dem Verkehrssektor.

 

Die Lombardei ist aber auch durch die Natur- und Kunstschätze, ihre klimatische Lage, Geschichte und Denkmäler von großer Anziehungskraft für den Tourismus, geprägt.